Themen im Überblick

Fünf Bausteine für den Umgang mit dem ersten Gehalt

Jedes Thema wird in beiden Abendterminen anhand von Beispielen und Arbeitsblättern nachvollziehbar gemacht, ohne individuelle Beratung zu ersetzen.

Arbeitsblatt mit den Bestandteilen einer Gehaltsabrechnung, Kugelschreiber liegt daneben
Beispielhafte Struktur einer Gehaltsabrechnung auf einem Arbeitsblatt
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Gehaltsabrechnung verstehen

Eine Gehaltsabrechnung folgt meist einem ähnlichen Aufbau: Kopfdaten zu Steuerklasse und Sozialversicherung, gefolgt von den Bezügen und schließlich den Abzügen. Wer die einzelnen Abschnitte einmal Zeile für Zeile durchgegangen ist, findet sich in künftigen Abrechnungen deutlich schneller zurecht.

Kopfbereich
Persönliche Angaben, Steuerklasse, Kirchensteuermerkmal, Abrechnungsmonat
Bezüge
Grundgehalt, mögliche Zulagen, geldwerte Vorteile wie ein Diensthandy
Abzüge
Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, gegebenenfalls Kirchensteuer, Sozialversicherung
Auszahlungsbetrag
Der Betrag, der tatsächlich dem Konto gutgeschrieben wird
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Brutto und Netto im Vergleich

Der Unterschied zwischen Brutto und Netto ist einer der ersten Stolpersteine im Berufsleben. Ein Vergleich beider Begriffe hilft, die Abzüge einzuordnen, ohne sie als willkürlich zu empfinden.

MerkmalBruttoNetto
Wo steht der BetragIm ArbeitsvertragAuf dem Kontoauszug
Enthält AbzügeNein, vor AbzügenNein, bereits abgezogen
RelevanzVergleich von GehaltsangebotenVerfügbares Geld im Alltag

Vereinfachte Darstellung zur Veranschaulichung, keine individuelle Berechnung.

Person plant auf einem Notizblock die Aufteilung des Gehalts auf drei verschiedene Konten
Planung der Gehaltsaufteilung auf einem Notizblock
Vorbereiteter Seminarraum am Abend mit Stühlen im Halbkreis und Flipchart
Vorbereiteter Raum für einen Abendtermin
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Drei-Konten-Modell im Vergleich zu einem einzigen Konto

Ein einziges Konto für alles wirkt zunächst einfacher, macht die Übersicht aber mit der Zeit oft schwerer. Ein Drei-Konten-Modell trennt Bereiche, ohne den Alltag komplizierter zu machen.

AspektEin KontoDrei-Konten-Modell
ÜbersichtAlle Beträge vermischtGetrennt nach Zweck
RücklagenSchwer erkennbarEigenes Konto dafür
AufwandGeringEtwas höher, dafür strukturiert
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Erste Sparziele setzen

Sparziele lassen sich grob in kurzfristig und mittelfristig unterteilen. Beide Varianten haben unterschiedliche Funktionen und eignen sich für verschiedene Situationen im Berufseinstieg.

Kurzfristige Ziele
Zum Beispiel eine Anschaffung innerhalb weniger Monate
Mittelfristige Ziele
Etwa Rücklagen für einen Umzug oder größere Ausgaben
Realistischer Rahmen
Ziele werden an das verfügbare Netto angepasst, nicht umgekehrt
Regelmäßige Überprüfung
Ziele können bei veränderten Umständen angepasst werden
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Skala: geschätzter Zeitaufwand zur ersten Zielformulierung, subjektive Einordnung

Aufgeschlagenes Notizbuch mit handschriftlich notierten Sparzielen und einem Stift
Notizbuch mit ersten formulierten Sparzielen
Person liest aufmerksam einen Vertrag und markiert eine Klausel mit einem Textmarker
Aufmerksames Lesen eines Vertrags vor der Unterschrift
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Typische Anfängerfehler bei Verträgen und Abonnements

Viele Vertrags- und Abofallen ähneln sich, unabhängig davon, ob es sich um einen Mobilfunkvertrag, ein Fitnessstudio-Abo oder ein Streaming-Angebot handelt.

Automatische Verlängerung
Klauseln, die einen Vertrag ohne aktives Zutun verlängern
Kündigungsfristen
Oft im Kleingedruckten versteckt, meist mehrere Wochen vor Laufzeitende
Einführungspreise
Reduzierte Preise, die nach einer bestimmten Zeit ansteigen
Bündelangebote
Zusatzleistungen, die im Alltag oft ungenutzt bleiben
Fehlende Übersicht
Mehrere kleine Abonnements, die in Summe kaum noch überblickt werden

Fragen zu den Themen?

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